Erstausstattung Katze
Was du wirklich brauchst bevor sie einzieht
Eine Katze zieht ein. Ob Kitten oder erwachsene Katze, ob aus der Zucht oder von privat, der erste Eindruck den deine Wohnung auf sie macht entscheidet wie schnell sie ankommt und wie wohl sie sich fühlt.
Dieser Beitrag zeigt dir was du brauchst, was warten kann und worauf du bei einer Wohnungskatze besonders achten solltest.

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Erstausstattung Katze
Was eine Wohnungskatze besonders braucht
Eine Katze die ausschließlich in der Wohnung lebt hat andere Bedürfnisse als eine die täglich nach draußen geht. Sie hat keinen natürlichen Auslauf, keine Möglichkeit zu jagen und keinen Platz um Stress abzubauen. Das bedeutet: Die Wohnung muss ihr das geben was die Natur draußen bieten würde. Beschäftigung, Rückzugsorte, Klettermöglichkeiten und genug Platz um sich zu bewegen.
Das ist kein Luxus. Das ist Grundbedürfnis.
Das absolute Basispaket
Der Schlafplatz
Katzen schlafen bis zu 16 Stunden am Tag und brauchen mehrere Rückzugsorte. Also nicht nur einen sondern wirklich mehrere.
Ein weiches Katzenbett oder eine Höhle ist der Anfang. Achte darauf dass der Schlafplatz erhöht steht wenn möglich. Katzen fühlen sich sicher wenn sie die Umgebung von oben überblicken können. Ein Bett auf dem Kratzbaum, auf dem Schrank oder auf einem stabilen Regal ist oft beliebter als eins auf dem Boden.
Wähle waschbare Materialien. Katzenhaare und gelegentliche Unfälle in der Eingewöhnungsphase sind normal.


Futter und Näpfe
Zwei separate Näpfe, einer für Futter und einer für Wasser. Katzen sind sehr empfindlich was die Nähe von Futter und Wasser betrifft. In der Natur würden sie nie direkt neben ihrer Beute trinken. Stelle die Näpfe deshalb mit etwas Abstand zueinander auf.
Ein Trinkbrunnen ist eine der sinnvollsten Anschaffungen für Wohnungskatzen. Katzen trinken von Natur aus wenig und sind anfällig für Nierenproblemen. Fließendes Wasser animiert sie zum Trinken. Viele Katzen ignorieren stehende Wasserschalen komplett aber trinken begeistert aus einem Brunnen.
Beim Futter: Frag nach womit die Katze bisher gefüttert wurde und bleib in den ersten Wochen dabei. Ein Futterwechsel in der Eingewöhnungsphase führt fast immer zu Verdauungsproblemen.
Katzenklo
Das Katzenklo ist eines der wichtigsten Dinge die du vor dem Einzug bereitstellen musst. Die Faustregel lautet: Ein Klo pro Katze plus eines extra. Bei einer Katze also zwei Klos. Die meisten haben nur 1 Katzenklo bei einer Katze, hier kommt es oft auch auf die Größe und dem vorhanden Platz in der Wohnung an. Achte bei mehreren Katzenklos darauf sie nicht nebeneinander zu stellen. Für die Katze zählen zwei Klos die direkt nebeneinander stehen als eines.
Beim Einstreu gibt es große Unterschiede. Manche Katzen sind sehr wählerisch. Frag nach welches Einstreu die Katze bisher kannte und starte damit. Wechsel das Einstreu wenn überhaupt sehr langsam. Das Klo muss täglich gesäubert werden. Eine schmutzige Toilette wird von vielen Katzen verweigert und sie suchen sich dann andere Plätze in der Wohnung.
Transportbox
Für den ersten Transport nach Hause und alle zukünftigen Tierarztbesuche ist eine stabile Transportbox unverzichtbar. Kaufe sie vor dem Einzug und lass sie in der Wohnung offen stehen. Wenn die Katze die Box als normalen Teil der Wohnung kennenlernt ist der Transport zum Tierarzt später deutlich stressfreier.
Hartschalenboxen sind stabiler und langlebiger als Softboxen. Wähle eine Größe die auch für eine ausgewachsene Katze ausreicht.
Kratzmöglichkeit
Kratzen ist für Katzen kein schlechtes Verhalten, es ist ein natürliches Grundbedürfnis. Katzen kratzen um ihre Krallen zu pflegen, um Duftmarken zu hinterlassen und um Stress abzubauen. Ohne ausreichende Kratzmöglichkeiten leidet die Couch. Das ist dann keine Frage ob sondern wann die Couch dran ist.
Ein stabiler Kratzbaum und mindestens ein Kratzbrett oder eine Kratzmatte sind das Minimum. Stelle sie an Stellen wo die Katze viel Zeit verbringt, nicht in einer Ecke die sie nie aufsucht.
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Was beim Kitten besonders zu beachten ist
Ein Kitten braucht in den ersten Wochen besondere Aufmerksamkeit. Kleine Katzenbabys sind neugierig, verspielt und haben noch kein Gespür für Gefahren.
Sichere die Wohnung bevor das Kitten einzieht. Offene Waschmaschinen und Trockner, Kabel die angeknabbert werden können, giftige Zimmerpflanzen und kleine Gegenstände die verschluckt werden können sind ernste Risiken.
Beim Schlafplatz gilt: Nicht zu hoch. Ein Kitten kann noch nicht so sicher springen und klettern wie eine ausgewachsene Katze. Niedrige Schlafplätze und Klettermöglichkeiten mit kleinen Stufen sind besser geeignet.
Spielzeug ist beim Kitten besonders wichtig. Kleine Katzen haben einen enormen Spieltrieb der ausgelebt werden muss. Wer nicht genug Beschäftigung bietet, bei dem werden Möbel, Kabel und anderes leiden.
Was beim Einzug einer erwachsenen Katze zu beachten ist
Eine erwachsene Katze bringt bereits eine Persönlichkeit mit. Sie weiß was sie mag und was nicht. Das ist kein Nachteil, es macht die Eingewöhnung oft sogar einfacher weil du schneller merkst womit du es zu tun hast.
Lass ihr Zeit. Viele erwachsene Katzen brauchen zwei bis vier Wochen bis sie sich wirklich sicher fühlen. Manche verstecken sich in den ersten Tagen komplett. Das ist normal und kein Zeichen dass etwas falsch läuft.
Richte vor dem Einzug einen ruhigen Raum ein in dem die Katze die ersten Tage verbringen kann. Nicht die ganze Wohnung auf einmal. Ein Zimmer mit allem was sie braucht also Klo, Futter, Wasser, Schlafplatz und Kratzmöglichkeit. Von dort aus erkundet sie die Wohnung in ihrem eigenen Tempo.
Was warten kann
Spielzeug im Überfluss. Kaufe zwei bis drei Teile zum Anfang und schau was die Katze mag. Vorlieben sind sehr individuell. Manche Katzen spielen stundenlang mit einer einfachen Federangel, andere interessieren sich kaum dafür.
Automatischer Futterautomat. Praktisch wenn du mal länger außer Haus bist, aber nichts für die ersten Wochen. Lass die Katze erst ankommen bevor du Neues einführst.
Das nice to have
Kletterbaum und Kletterregale
Für eine Wohnungskatze ist Höhe kein Luxus sondern Lebensqualität. Je mehr Möglichkeiten sie hat die Wohnung vertikal zu nutzen desto ausgeglichener ist sie. Ein großer stabiler Kletterbaum der bis zur Decke reicht ist eine der besten Investitionen die du für eine Wohnungskatze machen kannst.

Kletterregale an der Wand sind eine platzsparende Alternative und geben der Katze einen eigenen Weg durch die Wohnung.
Klettermöglichkeiten → Bei Amazon ansehenSpielzeugangel mit Federn
Interaktives Spielzeug das den Jagdinstinkt anspricht ist für Wohnungskatzen besonders wichtig. Eine gute Federangel bringt auch die faulste Katze in Bewegung. Plane täglich mindestens zehn bis fünfzehn Minuten aktives Spiel ein, das ist für Wohnungskatzen genauso wichtig wie Bewegung draußen für Freigänger.
Trinkbrunnen
Bereits oben erwähnt aber so wichtig dass er hier nochmal auftaucht. Ein Trinkbrunnen ist für Wohnungskatzen eine der sinnvollsten Anschaffungen überhaupt. Wer seine Katze langfristig gesund halten möchte tut gut daran frühzeitig dafür zu sorgen dass sie ausreichend trinkt.
Trinkbrunnen → Bei Amazon ansehenFensterbankschutz oder Katzennetz
Wenn du möchtest dass deine Katze sicher auf der Fensterbank sitzen und die Welt draußen beobachten kann, ist ein stabiles Katzennetz am Fenster sinnvoll. Für eine Wohnungskatze ist das Fenster oft das einzige Fenster zur Außenwelt und dieses Erlebnis ist für sie wertvoll. Auf der Fensterbank sollte eine rutschfeste Unterlage liegen. Ihr habt einen Balkon? Wunderbar auch hier eine schöne Möglichkeit für deine Katze die Welt zu entdecken, ein Katzennetz anbringen bietet auch hier Sicherheit.
Intelligenzspielzeug
Futterbälle, Schnüffelmatten und Puzzle-Futterspender fordern die Katze mental und verlangsamen gleichzeitig das Fressen. Besonders für Wohnungskatzen die sonst wenig Abwechslung haben sind sie eine sinnvolle Ergänzung.
Checkliste vor dem Einzug
- Katzenbett oder Höhle an einem ruhigen erhöhten Ort
- Zwei Näpfe mit Abstand zueinander – einer für Futter, einer für Wasser
- Trinkbrunnen
- Mindestens zwei Katzenklos an verschiedenen Orten
- Einstreu wie bisher gewohnt
- Kratzbaum oder Kratzbrett
- Zwei bis drei Spielzeuge
- Transportbox für Tierarztbesuche und die Eingewöhnungszeit
- Wohnung katzensicher machen
Eine Katze braucht keine perfekte Ausstattung. Sie braucht Rückzugsorte, Beschäftigung und einen Menschen der ihr Zeit lässt anzukommen.
Die Eingewöhnung – was dich in den ersten Wochen erwartet
Die Katze ist da. Die Transportbox steht offen und du wartest gespannt was passiert. Was dann oft folgt überrascht viele neue Katzenhalter: Die Katze verschwindet unter dem Bett und kommt stundenlang nicht heraus.
Aber kein Grund zur Sorge, das ist kein schlechtes Zeichen. Es ist ein sehr gutes.
Eine Katze die sich versteckt ist eine Katze die ihre Umgebung einschätzt bevor sie handelt. Das ist gesundes natürliches Verhalten. Und wie du diese ersten Wochen gestaltest entscheidet maßgeblich wie schnell und wie tief das Vertrauen zwischen dir und deiner Katze wächst.
Warum die Eingewöhnung so wichtig ist
Katzen sind Gewohnheitstiere. Ihre gesamte Welt besteht aus vertrauten Gerüchen, vertrauten Geräuschen und vertrauten Abläufen. Ein Umzug in eine neue Wohnung reißt all das auf einmal weg.
Neue Gerüche überall. Unbekannte Geräusche. Fremde Menschen. Kein einziger Anhaltspunkt der Sicherheit signalisiert.
Das Nervensystem einer Katze reagiert darauf mit erhöhter Wachsamkeit. Sie schläft weniger tief, frisst weniger, bewegt sich vorsichtiger. Das ist kein Zeichen von Ablehnung oder schlechter Stimmung. Es ist Anpassung.
Wer das versteht hat bereits den wichtigsten Schritt gemacht.
Wie lange dauert die Eingewöhnung?
Das ist individuell und hängt von der Persönlichkeit der Katze, ihrer Vorgeschichte und deinem Verhalten ab. Als grobe Orientierung gilt:
Manche Katzen sind nach einer Woche entspannt und neugierig. Andere brauchen vier bis sechs Wochen bis sie sich wirklich sicher fühlen. Wieder andere, besonders solche die wenig Menschenkontakt hatten oder schlechte Erfahrungen gemacht haben, brauchen mehrere Monate.
Es gibt keine falsche Geschwindigkeit. Es gibt nur die Geschwindigkeit deiner Katze.

Die ersten 24 Stunden
Richte vor dem Einzug einen ruhigen Raum ein. Nicht die ganze Wohnung auf einmal. Ein Zimmer mit allem was die Katze braucht also Klo, Futter, Wasser, Schlafplatz, Kratzmöglichkeit und Versteckmöglichkeit.
Öffne die Transportbox in diesem Zimmer und lass die Katze selbst entscheiden wann sie herauskommt. Nicht locken, nicht herausholen, nicht anfassen. Einfach die Box offen lassen und den Raum verlassen.
Das klingt jetzt vielleicht komisch ist aber genau das Richtige und sehr wichtig. Eine Katze die selbst entscheidet wann sie herauskommt sammelt ihre erste positive Erfahrung in der neuen Umgebung. Sie hat Kontrolle. Kontrolle bedeutet Sicherheit.
Schau nach einigen Stunden leise nach ihr. Stelle frisches Futter und Wasser bereit. Sprich ruhig wenn du im Raum bist. Dann geh wieder.
Was Körpersprache dir sagt
Katzen kommunizieren ununterbrochen. Wer ihre Sprache liest versteht was die Katze gerade braucht.
Zeichen von Stress und Unsicherheit:
- Ohren flach angelegt
- Zusammengekauerte Haltung
- Große Pupillen
- Schnelles Schwanzschlagen
- Fauchen oder Knurren
- Verstecken
Das sind keine Zeichen von Aggression. Es sind Zeichen von Überforderung. Die richtige Reaktion ist: Abstand geben, ruhig bleiben, nicht drängen.
Zeichen von Entspannung:
- Langsames Zwinkern
- Halbgeschlossene Augen in deiner Nähe
- Schnurren
- Sich hinstrecken oder auf die Seite legen
- Langsame ruhige Bewegungen
Das langsame Zwinkern ist besonders wichtig. Wenn eine Katze dich langsam anblinzelt signalisiert sie Vertrauen. Du kannst es erwidern. Schau sie ruhig an und zwinkere langsam zurück. Es ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Möglichkeiten Vertrauen zu kommunizieren.
Zeichen von Neugier:
- Aufrechte Ohren die leicht nach vorne zeigen
- Aufrechter Schwanz mit leicht gebogener Spitze
- Aktives Beschnuppern der Umgebung
- Auf dich zukommen und dich anschnuppern
Wenn deine Katze anfängt neugierig die Wohnung zu erkunden ist das ein sehr gutes Zeichen. Sie fühlt sich sicher genug um aktiv zu werden.

Die ersten Wochen – Schritt für Schritt
Woche 1 – Ankommen lassen
Lass die Katze in ihrem Eingewöhnungszimmer. Betritt den Raum regelmäßig aber ruhig. Setz dich auf den Boden, sprich leise und lass sie entscheiden ob und wie nah sie kommt. Kein Festhalten, kein Hochheben, kein Aufdrängen.
Stelle sicher dass Futter, Wasser und Klo täglich frisch sind. Beobachte ob sie frisst und das Klo benutzt. Das sind die wichtigsten Anzeichen dafür dass es ihr grundlegend gut geht.
Woche 2 – Vorsichtige Erweiterung
Wenn die Katze entspannter wirkt kannst du ihr nach und nach den Rest der Wohnung zugänglich machen. Öffne eine Tür nach der anderen. Lass sie selbst erkunden wann sie bereit ist.
Führe erste kurze Spieleinheiten ein. Eine einfache Angelrute oder ein Federspielzeug auf dem Boden bewegt, aktiviert den Jagdinstinkt und ist eine der besten Möglichkeiten auf spielerische Weise Nähe aufzubauen ohne die Katze zu bedrängen.
Woche 3 und danach – Vertrauen wächst
Irgendwann kommt der Moment der vieles verändert. Die Katze kommt von sich aus auf dich zu. Sie legt sich in deine Nähe. Sie schnuppert an deiner Hand. Das ist kein Zufall. Das ist das Ergebnis von Geduld und Respekt.
Ab jetzt kannst du die Interaktion langsam ausbauen. Streicheln wenn sie es zulässt, Spielen wenn sie Lust hat, Nähe anbieten ohne sie einzufordern.
Was beim Kitten anders ist
Ein Kitten ist neugieriger und furchtloser als eine erwachsene Katze. Die Eingewöhnungsphase ist oft kürzer aber die ersten Wochen sind trotzdem entscheidend.
Kleine Katzen lernen in dieser Phase was normal ist. Jede positive Erfahrung mit Menschen, mit Geräuschen und mit verschiedenen Situationen macht sie langfristig ausgeglichener und entspannter.
Nimm dir deshalb Zeit für das Kitten aber ohne es zu überfordern. Kurze Spieleinheiten, viel Ruhe dazwischen und konsequente freundliche Interaktion legen den Grundstein für eine Katze die dem Menschen gegenüber offen und vertrauensvoll ist.
Wichtig beim Kitten: Keine zu lauten Geräusche, keine hektischen Bewegungen und keine kleinen Kinder die unkontrolliert auf die Katze zustürmen. Auch gut gemeinte Begeisterung kann für ein kleines Tier überwältigend sein.
Was beim Einzug einer erwachsenen Katze anders ist
Eine erwachsene Katze hat bereits Erfahrungen gesammelt. Gute und möglicherweise auch schwierige. Das beeinflusst wie sie auf neue Situationen reagiert.
Manche erwachsene Katzen tauen sehr langsam auf. Sie brauchen Wochen oder Monate bis sie wirklich Vertrauen fassen. Das ist kein Problem, das ist eine Katze die gelernt hat vorsichtig zu sein und jetzt lernen darf dass es hier sicher ist. Dränge nie. Setze keine Zeitvorgaben und feiere einfach jeden kleinen Schritt. Wenn die Katze nach drei Wochen das erste Mal freiwillig neben dir sitzt ist das ein großer Erfolg, auch wenn sie sich noch nicht anfassen lässt.
Was du in der Eingewöhnungsphase vermeiden solltest
Zu viele Menschen auf einmal. Jeder möchte die neue Katze sehen aber für die Katze ist jede neue Person eine neue Unbekannte. Beschränke Besuche in den ersten Wochen auf ein Minimum.
Hochheben bevor sie bereit ist. Das ist einer der häufigsten Fehler, eine Katze die festgehalten wird wenn sie das nicht möchte verliert Vertrauen. Warte bis sie selbst den Körperkontakt sucht.
Zu laute Umgebung. Laute Musik, lauter Fernseher, laute Gespräche all das verstärkt den Stress. Halte die Umgebung in den ersten Tagen so ruhig wie möglich.
Drängen beim Fressen. Manche Katzen fressen in den ersten Tagen kaum, das ist normal. Stelle frisches Futter hin und lass sie in Ruhe. Wer neben der Katze steht und zuschaut wie sie frisst erhöht den Stress.
Wenn die Eingewöhnung länger dauert als erwartet
Manchmal geht es einfach langsamer. Besonders bei Katzen die wenig Menschenkontakt hatten, aus schwierigen Verhältnissen kommen oder von Natur aus sehr zurückhaltend sind. Das ist kein Versagen. Es braucht einfach mehr Zeit.
Wenn deine Katze gar nicht frisst, sich dauerhaft versteckt und keine Zeichen von Entspannung zeigt ist ein Tierarztbesuch sinnvoll um körperliche Ursachen auszuschließen. Manchmal steckt hinter anhaltender Apathie eine körperliche Ursache die behandelt werden kann.
Katzen geben Vertrauen nicht auf Befehl. Sie geben es wenn sie bereit sind, wenn sie sich sicher fühlen und wenn sie gemerkt haben dass der Mensch neben ihnen verlässlich ist.
Das kann eine Woche dauern oder drei Monate. Aber wenn es passiert ist es echt.
Und das ist mehr wert als alles was sich erzwingen ließe.

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